Neue Sprecher für GMK Hessen

 (v.l.) Peter Holnick (MuK Hessen) und Philipp Buchholz (Medienblau)

Das neue Sprecherteam für die GMK (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur) hat sich vorgenommen, medienpädagogische Ativitäten in Nord- und Südhessen stärker zu vernetzen. (v.l.) Peter Holnick (MuK Hessen) und Philipp Buchholz (Medienblau) freuen sich auf ihre neuen Aufgaben.

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Fachtag Arbeitskreis Medien Rheinmain am 18.5. in Frankfurt

Wir sind wieder beim alljährlichen Fachtag des Arbeitskreises Medien Rheinmain vertreten.

Diesmal geht es um das Thema

Bildschirmfoto 2015-04-13 um 16.27.55

“Always on – wie mobile Geräte unseren Alltag verändern!”

Als Gäste Julia Kalthoff, die Projektleiterin von Messe Collective und der Youtuber und Journalist MrWissen2Go geladen.

Am Nachmittag gibt es dann wieder ein Barcamp, bei dem eigene Themen diskutiert werden können.

Den Flyer und mehr Infos gibt es hier zum Download

Flyer_Fachtag_2015

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Termine Dezember / Februar

Die GMK- Hessen trifft sich regelmäßig zum gemeinsamen Austausch. Im Dezember ( 03.12.2014) werden wir gemeinsam  MinecraftEDU im Infocafe in Neu-Isenburg spielen und die Bildungspotentiale dieses Spiels untersuchen. Nach einer kurzen Vorstellung des Games und einer Einführung in die Spielmechanik werden wir in verschiedene Maps eintauchen und ua. Computercraft testen. Am 04.02.2015 wird  Tine Nowak ihr Dissertationsprojekt vorstellen. Anschließend werden wir  gemeinsam Kochen und natürlich auch Essen. Das Ganze findet dann  im Teenie- und Jugendtreff Frankfurt-Bornheim statt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Termine.

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GMK Hessen Treffen

Unser nächstes Treffen steht ins Haus. Die GMK Hessen trifft sich zur “Medienlounge” am 16.10.2014 um 19:oo Uhr im Teenie und Jugendtreff Bornheim. Dort werden wir uns wieder aktuellen Themen widmen und die Zeit einfach zum Vernetzen und Austauschen nutzen.

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GMK Hessen Treffen

Am 21.7.2014 findet die erste Medienlounge Veranstaltung der GMK Hessen statt. Wir wollen uns in gemütlichem Rahmen treffen / kennen lernen und aktuelle Themen diskutieren.

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis zum 10.7. zurückmelden, da wir dann den Veranstaltungsort ( Nähe Frankfurt) festlegen werden.

Wir freuen uns auf eine Rege Teilnahme.

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Statement zum Film “Digitale Herausforderung- wie Bildschirmmedien unsere Kinder beeinflussen”

Am 16.1.2014 wurden alle Schulleiterinnen und Schulleiter sowie die staatlichen Schulämter in Hessen über einen neuen Lehrfilm „zur Unterstützung der schulischen Arbeit im Bereich des Jugendmedienschutzes“ durch das hessische Kultusministerium informiert.

Nach eingehendem Studium des Films sind einige Anmerkungen aus medienpädagogischer Sicht zur Wirkung und zum Inhalt des Filmes nötig. Die folgenden Anmerkungen sollen als konstruktive Kritik verstanden werden und den Grundtenor des Films beleuchten. Einige augenfällige  Stolpersteine des Films haben wir hier kurz zusammengestellt. Viele Aussagen im Film sind für sich genommen nicht grundlegend verkehrt- die hergestellten Kausalitäten erzeugen jedoch  ein Gesamtbild,  das dem formulierten  Ziel des Films, einen „nachhaltigen und umsichtigen Jugendmedienschutz[1]“ an der Schule zu etablieren, nicht gerecht wird.

Inwieweit dieser Film zur Herausbildung einer umfassenden Medienkompetenz der SchülerInnen, wie sie in der KMK-Erklärung „Medienbildung in der Schule“ (2012) formuliert wird, beitragen kann, erscheint mehr als fraglich.

Da die KMK-Erklärung sowohl die wissenschaftliche als auch die bildungspolitische Diskussion in Sachen Medienbildung in verdichteter Form darstellt, sei hier – gleichsam als Prämisse für das Folgende –  eine zentrale Passage zitiert:

„Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz; also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen. Sie umfasst auch die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt zu begreifen und neben den Chancen auch die Risiken und Gefahren von digitalen Prozessen zu erkennen.“ (KMK-Erklärung „Medienbildung in der Schule“, 2012, S. 3)

 

Darstellung:

Im Film wird zwischen offline- und online-Realitäten differenziert. Diese Trennung wird von der jüngeren Generation oft so nicht mehr wahrgenommen.[2].

Vor allem fällt auf, dass die Trennung hier stilistisch in „gute“ und „böse“ Realitäten vorgenommen wird. Die „offline“-Welt wird als heil, sonnig, fröhlich und vollkommen in Szene gesetzt, wobei Stilmittel[3], die sonst in Werbefilmen eingesetzt werden, benutzt werden. Die „online bzw. digitale Welt“ hingegen wird als bedrohlich, einsam und defizitär inszeniert.

Der Film, der sich, wie in der Einleitung formuliert, an Eltern bzw. Erwachsene richtet („…erinnern Sie sich noch damals vor 20 Jahren …“) baut auch einen nicht haltbaren Gegensatz zwischen der heutigen Elterngeneration und ihren Kindern hinsichtlich des Medienbesitzes und der Mediennutzung auf, der keinerlei empirische Basis hat. Die Generation der 30- bis 40jährigen ist zu 50% bei Facebook aktiv[4], verfügt überwiegend über ein Smartphone, hat wenigstens einen Flachbildschirm zuhause stehen. Ein Drittel aller Gamer gehört zu der Altersgruppe der 30- bis 49jährigen,  auch in diesem Bereich liegt der Altersdurchschnitt bei über 30 Jahre.  Der im Bild gezeigte Hi-Fi-Turm gehört mit Sicherheit zu einer anderen Generation.

Inhalt:

Die Einstiegssequenz erklärt uns, dass 1990 das entscheidende Jahr für die Entwicklung der Mediengesellschaft  gewesen sei. Warum in einen Film, der, wie der Untertitel verdeutlicht, sich mit Bildschirmmedien befasst, mit keinem Wort auf die die Mediennutzung grundlegend verändernde Einführung des Privatfernsehens in Deutschland (1984) hingewiesen wird, bleibt ein Rätsel.  Dass „Skypen“ und „Twittern“, wie angeführt, rein jugendaffine Medien sind,  muss bezweifelt werden. Beides sind Kommunikationsformen, die längst in die heutige Elterngeneration hinübergewandert sind. Insbesondere Skype wird hauptsächlich zur Kommunikation mit der Eltern- oder Großelterngeneration benutzt.

Die anschließenden Spielszenen zeigen Eltern-Kind-Gespräche, in denen die Erwachsen von oben herab (Kameraperspektive) lediglich auf der Ebene von Verboten agieren. Schon hier wird der PC lediglich als Eindringling in die Arbeitssituation der Jugendlichen verstanden.

Inhaltlich stehen im Film belegbare  Fakten rein pseudo-wissenschaftlichen Aussagen gegenüber. In Kapitel 3 wird beispielsweise über „Passivkörperchen“ berichtet, als wären dies wissenschaftlich belegte Fakten. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen findet sich hingegen keine Grundlage für diese Aussage. Neben den „Passivkörperchen“ wird in Kapitel 4 davon gesprochen, dass die durch Bildschirmkonsum entstandenen „Passivwesen“, insbesondere „ Selbstwirksamkeit, vorausschauendes und strategisches Denken (…) sowie Frustrationstoleranz nicht entwickeln“ können. Doch gerade diese Eigenschaften lassen sich besonders gut mit Hilfe von Computerspielen trainieren[5]. Die Darstellung der Gehirnzellen in den folgenden Kapiteln, die Schilder mit „Danke“ etc. hochhalten reicht ebenfalls an keine wissenschaftlichen Standards her und wirkt eher wie einem Kinderfilm statt einem Lehrfilm für Erwachsene entnommen. Hier werden die Gehirnentwicklung und die Aufgaben der Verknüpfungen fachlich falsch dargestellt. Der Ab- und Aufbau bestimmter Verbindungen zwischen den Gehirnzellen gehört zum normalen und gesunden Entwicklungsprozess eines Kindes. Darüber hinaus ist die Wortwahl bzw. die Bezeichnung der genutzten Gegenstände „Nitendos“ nicht korrekt. Es werden teilweise andere Konsolen gezeigt, wie die von denen im Film die Rede ist. Insgesamt merkt man an den Szenen und den gezeigten Inhalten, dass der Film teilweise 2006 – 2007 produziert wurde. Diesen Film 2014 in Schulen zu zeigen, ist, wenn man die Geschwindigkeit der Medienentwicklung anschaut, nicht mehr angebracht oder hilfreich für die Medienerziehung in der Familie.

Wirkung:

Die stilistische und inhaltliche Darstellung polarisiert und findet auf einer rein „schwarz- weiß“ gezeichneten Ebene statt, so dass dem Betrachter suggeriert wird, es gäbe eine gute offline und eine schlechte, gefährliche digitale Welt, die in Konkurrenz zueinander stehen. Durch die Untermauerung mit pseudowissenschaftlichen Darstellungen wird dem Zuschauer eine Wissenschaftlichkeit des gezeigten Materials vermittelt, die nicht haltbar ist. Gerade für Bildungseinrichtungen sollte eine differenzierte und fachlich korrekte Darstellung eines so strittigen Themas wie Medienkonsum ein wichtiges Anliegen sein.

Schult man Eltern mit diesem Material, wird man sie, in der (sehr verbreiteten) Meinung, dass Medien defizitär und gefährlich sind, bestärken. Natürlich sollte man Medienkonsum und die Auswirkungen von exzessiver Mediennutzung thematisieren. Doch um den Generationendialog zu fördern und nicht zu behindern, wäre es sinnvoll einen neuen differenzierten Film oder differenziertes aktuelles Material zu verwenden, in dem neben den Risiken auch die Chancen der Medien sowie die jugendlichen Lebenswelten an sich einen Platz finden. Schulungsmaterial sollte Verständnis und nicht Ablehnung schaffen und den Geschulten ermöglichen, zukünftig eigene Strategien zur Medienerziehung, jenseits von reinen Verboten, zu entwickeln und umzusetzen.

Fazit:

Im Sinne der zu Beginn angesprochenen Entwicklung einer umfassenden Medienkompetenz gibt dieser Film weder in seinen Teilen noch in seiner Gesamtheit brauchbare pädagogische Handlungsanleitungen für LehrerInnen und Eltern. LehrerInnen, die sich in der medienpädagogischen Diskussion wenig auskennen , begeben sich in eine doppelt problematische Situation, da sie zum einen fehlerhafte Informationen transportieren und zum anderen Eltern nur unzureichende Handlungsstrategien anbieten  können.

Die GMK-Hessen empfiehlt diesen Film aus dem Verleih zu nehmen und nicht weiter zu bewerben. Stattdessen wäre es wünschenswert, wenn differenziertes Material, das konkrete Hilfestellungen zur Medienerziehung bietet, produziert und beworben wird.


[1] Begleitschreiben Dr. Jeck vom 16.01.2014 an die Schulleiter/-innen; Geschäftszeichen I.4 SB 649.050.010-00221

[2] Vgl. Medienkonvergenz Monitoring Uni Leipzig

[3] Hier: Lichtinszenierung, Kameraperspektive

[4] Aktuelles Durchschnittsalter der facebook-Nutzer beträgt 38  Jahre (http://www.t-online.de/computer/internet/facebook/id_62814862/facebook-veraltet-in-deutschland-laufen-die-jungen-nutzer-davon.html – 10.03.2014))

 

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Nächstes Treffen

Die Landesgruppe der GMK Hessen trifft sich am 12.2.2014 in der FH Frankfurt.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat kann sich gerne bei uns melden und bekommt dann die offizielle Einladung zugeschickt.

Wir freuen uns über neue Gesichter….

… übrigens: Für eine Teilnahme reicht auch ein Interesse an der Arbeit der GMK. Hier kann man uns kennen lernen und entscheiden, ob die Arbeit in der GMK für einen Sinn macht oder nicht.

 

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Präsenz der GMK Landesgruppe Hessen

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der GMK Landesgruppe Hessen.
Im Rahmen der Landtagswahlen 2013 hatten wir von den einzelnen Parteien Statements zu verschiedenen medienrelevanten Fragen erbeten und diese hier öffentlich gemacht.
Wir freuen uns, dass dieses Angebot auch von vielen Menschen genutzt wurde.

Nachdem die Wahlen nun stattgefunden haben, werden wir diese Seite dennoch weiternutzen; keine Angst die Wahlprüfsteine werden weiterhin auf dieser Seite auffindbar sein und wenn es erforderlich wird, aktualisiert werden.

Hauptfunktion dieser Seite ist es deshalb jetzt über die Arbeit der GMK Landesgruppe Hessen zu berichten, spannende Termine zu teilen, für Interessierte einen Einblick schaffen und für unsere Mitglieder Termine herausgeben.

Das nächste Treffen unserer Landesgruppe wird es am Rande des GMK Fachforums geben. Das Fachforum findet vom 22. bis 24. November im Mainz statt. Dazu bald mehr.

Also, herzlich willkommen bei der GMK Hessen – und nicht wundern wenn es hier in der kommenden Zeit etwas anders aussieht.

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